Nuro erhält Betriebserlaubnis in Kalifornien

Das Startup Nuro hat die Genehmigung erhalten, seine Fahrzeuge in Kalifornien auf die Straße zu schicken.

Nuro ist ein Jungunternehmen, dass einen Autonomen Lieferwagen, den elektrisch betriebenen R2, entwickelt hat und diese Modelle bereits kommerziell einsetzt. Das Startup arbeitet dabei mit Walmart, Kroger oder Domino’s Pizza zusammen. Jüngst bekam man auch von der NHTSA eine Betriebsgenehmigung für das Geschäftsmodell.

Das Fahrzeug kann Lebensmittel oder dererlei mehr liefern, doch es ist kein Platz mehr für eine fahrende Person an Bord. Dennoch erhielt man nun eine Genehmigung für den Betrieb auf der öffentlichen Straße im US-Bundesstaat Kalifornien. Damit hat man mit namhaften Branchenbeteiligten wie Waymo gleich gezogen.

Gerade in Zeiten von Corona, das hat das chinesische Startup Neolix in dem Segment vorgemacht, kann bei dem geringen Verkehr während der Ausnahmeregelungen gut vorankommen. Vor allem aber erlaubt es eine Lieferung ohne Personal, was das Ansteckungsrisiko minimiert.

Insgesamt erlebt die Bestellbranche derzeit einen starken Zulauf und das betrifft nicht nur Amazon. Auch Uber Eats, DoorDash oder dererlei Lieferservice haben Hochkonjunktur. Nuro könnte nicht nur Lebensmittel, sondern auch beispielsweise Medikamente ausliefern. An der Mayo Clinic verkehrt ein Autonomes Shuttle für den Transport der Corona-Tests.

Nuros R2 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometer und ist mit einem besonderen Schutz für die Zufußgehenden ausgestattet. Das Fahrzeug soll künftig, so die Planung, überall in den USA eingesetzt werden.

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