NTSB-Bericht: Fokus Autopilotsystem von Tesla

Das Autopilotsystem von Tesla steht im Fokus. Der Grund ist der teilweise veröffentlichte Bericht der NTSB.

Das National Transportation Safety Board, kurz NTSB, untersuchte die tödlichen Unfälle von Tesla und Uber. Bei Uber kam man zu dem Urteil, dass die Sicherheitskultur eine Mitschuld an dem Unfall im März 2018 trug. Jedoch war vor allem die Fahrerin schuld.

Tesla hinten

Der Bericht zum tödlichen Unfall auf der Autobahn, bei dem ein Tesla-Fahrer ums Leben kam, wurde diese Woche teilweise bekannt. So berichtet das Magazin Forbes. Ebenfalls 2018 fuhr ein Mann über eine Autobahn und offenbar steuerte das im Autopilot-Modus befindliche Fahrzeug unvermittelt auf eine Trennwand auf der Autobahn in Kalifornien. Der Fahrer starb bei diesem Unfall und die NTSB übernahm die Ermittlungen.

Der Bericht kritisiert auch hier das Sicherheitsverständnis des Herstellers Tesla, da man nur in der Betriebsanleitung darauf besteht, dass die Fahrenden immer auf die Straße achten müssen. Doch viele Fahrende tun das nicht.

Außerdem soll es schon wenige Wochen und wenige Tage vor dem tödlichen Unfall zu einem ungewollten Lenkmanöver des Fahrzeugs gekommen sein. Der Bericht zieht eine Verbindung zu einem weiteren Unfall, der sich 2019 in Florida ereignete. Ein Lkw stoppte vor dem Auto, das aber selbst nicht anhielt. Einen ähnlichen Vorfall gab es 2016, als ein Mann auf einem Lkw auffuhr, weil das Auto dachte, es wäre ein hoch hängendes Schild.

In allen Fällen waren die Hände der Fahrenden nicht auf dem Lenkrad und man geht davon aus, dass sie sich nicht auf den Verkehr konzentrierten. Im Fall des Auffahrens auf der Trennungsmauer auf der Autobahn, spielte der Mann offenbar auf seinem Handy ein Spiel. Unklar ist, ob mit beiden Händen.

Am 25. Februar wird der gesamte Bericht der NTSB zu dem Tesla-Unfall vorgestellt. In den Wochen darauf folgt der Bericht zu den anderen Unfällen. Dabei wird voraussichtlich die Unfallursache dargelegt.

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