NPM fordert Infrastrukturinvestitionen für Autonomes Fahren

Die nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) fordert mehr Geld für die Infrastruktur für das Autonome Fahren.

Im September 2018 beschloss das Kabinett die Einberufung der “Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität”, das sich mit der modernen Mobilität beschäftigt. Das bisher kaum in Erscheinung getretene Gremium fordert nun eine verstärkte Digitalisierung der Verkehrsinfrastruktur.

Testfeld Berlin Strasse des 17 Juni

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Die Regierung, so der Aufruf, sollte mehr Engagement im Bereich des Autonomen und Vernetztes Fahrens zeigen. Vor allem die Infrastruktur müsste dafür vorbereitet werden. Tatsächlich fehlen nicht nur Investitionen in diese Richtung, sondern auch grundlegende Standards. Diese sollten sich nach internationalen Regeln richten und transparent dargestellt werden.

Dies beginnt bereits beim Vernetzungsstandard, der auch des deutschen Verkehrsministers Scheuer wegen nicht verabschiedet wurde. Es stehen sich WLANp (DSRC) und Mobilfunk (C-V2X) gegenüber.

Die Kommission NPM fordert für Fahrzeuge der höheren Automatisierung einen digitalen Zwilling der Infrastruktur, also ein digitales Abbild der Umgebungen. Aber auch so einfache Dinge wie exakte Fahrbahnmarkierungen seien wichtig, um die Robotertaxis auf die Straße zu bringen.

Auch den TÜV will man stärker einbinden, dieser soll nicht nur das Fahrzeug prüfen sondern auch die Software und die Daten kontrollieren. Updates seien ein kritischer Faktor, den es zu untersuchen gelte.

Derzeit erarbeitet man auf UN-Ebene die Zulassungskriterien für Level 3 und die ersten Modelle sind bereits in Startposition.

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