Nissans ProPilot für autonomes Fahren ab 2030

Nissans ProPilot für autonomes Fahren ab 2030

Der japanische Hersteller Nissan präsentierte die neue ProPilot-Technologie der nächsten Generation.

Einen weiteren Schritt hin zum autonomen Fahren zeigte Nissan vor: Die “Ground Truth Perception” ist eine Sensorfusion aus Radar, Kamera und Lidar. Derart wird die Umgebung samt Gefahren in Echtzeit erkannt. Damit, so Nissan, erreiche man das autonome Fahren noch bis zum Jahr 2030, denn das System vermeide Unfälle. Außerdem würde man damit die Umgebung auch kartieren können.

Nissan hat die Technik des Pro Pilot in eine Skyline-Limousine eingebaut und die Fähigkeiten auf einem Testgelände vorgeführt. Dabei wich das Fahrzeug gefährlichen Situationen mit Zufußgehenden, Radfahrenden und anderem Verkehr aus.

Die Nissan-Führung geht davon aus, dass der Nissan Pro Pilot bis zur Mitte der Dekade sicher sein wird, sodass man 2030 mit der Kommerzialisierung beginnen kann. Allerdings werden nicht alle Modelle bis 2030 damit ausgestattet werden. Bei einigen Modellen wird es als optionales Extra erhältlich sein. Aber einige Kollisionen sind unvermeidlich, weshalb man auch Strategien zur Schadensbegrenzung ansinnt.

Die Kosten für das System sind aber doch beträchtlich, wie Nissan einräumte. Das hat mit dem Lidarsensor zu tun, den Nissan vor einiger Zeit deshalb auch nicht mehr nutzen wollte. Vor allem Tesla ging dabei in Führung und setzt auf Kamerasensorik.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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