NHTSA startet Verfahren für Sicherheitsstandards

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Die US-amerikanische Unterbehörde des Verkehrsministeriums, NHTSA, hat ein Verfahren für Sicherheitsstandards eröffnet.

Am gestrigen Donnerstag verkündete die NHTSA, dass man ein Regulierungsverfahren für die Sicherheitsstandards für autonomes Fahren eröffnen will. Ein Entwurf zur Regelung wird vorab veröffentlicht, um den Diskurs darüber anzuschieben.

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Derart will man Bedenken der Öffentlichkeit bezüglich der Sicherheit der Technik und des Datenschutzes ausräumen, ohne die Entwicklung zu behindern. Das Ziel sei es, neue Richtlinien der “best practice” für das autonome Fahren herauszugeben. Dabei gehe es auch um die Informationspflicht, formelle Vorschriften und Berichterstattung über die Einhaltung der Systeme bezüglich der Sicherheit.

Die Branche selbst will in den nächsten Tagen ein Empfehlungsdokument vorlegen, das der Politik als Entscheidungshilfe dienen kann. Seit dem Unfall mit dem Uber-Testwagen im März 2018 stand auch die NHTSA unter Druck. Der NTSB-Bericht forderte die Behörde auf, sie sollte Sicherheitsprüfmethoden entwickeln.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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