NHTSA fordert automatische Bremssysteme

Der US-amerikanische Bericht für die Straßensicherheit fordert den Einbau autonomer Bremssystemen.

Die NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) empfiehlt den Einbau zweier Notbremssysteme in den USA und fordert die Industrie und Konsumierenden auf, diese Sicherheitssysteme zu forcieren. Empfehlenswert findet das Gremium das CIB- (crash imminent braking) und DBS- (dynamic brake support) System, die man unter automatischen Nofallbremsen zusammenfassen kann. Bisher empfahl man vor allem die Vorwärtskollisions-, sowie Spurverlassenwarner. Rückfahrkameras werden in den USA bald Pflicht sein.

Der Bericht der NHTSA basiert auf Unfalldaten, die seit 1960 erhoben werden. Mit der modernen Technik, so der Report, hätte man seit dieser Zeit über eine halbe Million Menschen retten können. Eine ähnliche Studie kam zu einem ähnlichen Ergebnis. Allein 2013 waren ein Drittel Auffahrunfälle, wobei zuweilen gar kein Bremsversuch unternommen wurde. Autonome Systeme würden diese Lücke füllen, um Unfälle zu vermeiden.

Die Bremstechniken in Verbindung mit der Car2Car-Kommunikation (Vernetzung oder IoT) bis hin zum Autonomen Fahren, könnten noch mehr Leben retten.

Quelle (englisch)

 

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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