NEVS: Ökosystem Autonomes Fahren in der Stadt

Das National Electric Vehicle Sweden (NEVS) initiiert ein Konzept für nachhaltiges Autonomes Fahren. 

Das neu geschaffene Ökosystem des schwedischen E-Autoherstellers NEVS wurde auf den Namen PONS getauft. Es impliziert die erste Generation eines Autonomen Fahrzeugs, Sango, mit vernetzter Benutzungsoberfläche.

Sango von NEVS und AutoX

Sango von NEVS und AutoX. Quelle: mynewsdesk.com

Vor dem Hintergrund der sich ändernden Mobilität weltweit hat das Unternehmen NEVS das Ökosystem PONS ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, die Mobilität in puncto Nachhaltigkeit nachhaltig zu ändern. Einerseits ist das die Elektromobilität, andererseits das Autonome Fahren.

Vor allem in den Städten will man den Fokus mit dem Projekt aufnehmen. Dort will man die Anzahl der Fahrzeuge reduzieren, woran die Autoindustrie nicht interessiert sei, so NEVS. Das Unternehmen sieht keinen Bedarf für ein Privatauto, wenn es von selbst fährt. Denn das Konzept sieht vor, dass man überall hingefahren wird, und man muss sich keine Gedanken über das Parken, das Tanken oder über die Betriebskosten machen.

Nach Recherchen des Unternehmens liegt der Wunsch nach einem Privatauto an der Privatsphäre. Daher hat man Sango entwickelt. Das Autonome Fahrzeug steht im Zentrum des Ökosystems. Dafür kooperiert man mit dem chinesischen Start-up AutoX, dessen Level-4-Softwarestack auch im Sango zum Einsatz kommt.

Bei Sango handelt es sich um ein Autonomes E-Shuttle, welches Platz für bis zu sechs Fahrgäste bietet. Darin hat man dennoch seine Privatsphäre. Die Lösung liegt in der inneren Raumaufteilung. Das Fahrzeug verfügt über bewegliche Sitze, die in drei Reihen angeordnet sind. Der Sichtschutz kann dabei variabel eingestellt werden.

Dies gilt nicht nur für die Position, sondern auch für die Höhe. Derart kann es angehoben oder absenkt werden und somit ist man offen für private Reisen, aber auch für soziale Kontakte und bietet genug Platz für eine ganze Familie.

Das Konzept wird nun in ein Pilotprojekt in Stockholm umgesetzt, wo eine Flotte von zehn Sango-Robotertaxis durch den öffentlichen Raum verkehren werden. Derzeit werden die Fahrzeuge gebaut.

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