Neues zum Cruise Unfall

Cruise car in San Francisco streets
Cruise car in San Francisco streets. Quelle: Cruise

Bei einem Unfall mit einem Robotertaxi von Cruise gab es vor einem Monat einen Unfall. Nun wurden Details dazu bekannt.

Das für GM tätige Unternehmen Cruise steht derzeit mächtig unter Druck. Das Startup für autonomes Fahren wurde jüngst von einer anonymen Person aus dem Unternehmen bei den Behörden angekreidet, dass die Technik noch nicht bereit für die Öffentlichkeit wäre. Zuvor gab es eine seltsame Sammlung der Fahrzeuge in einer Straße, ein Auto entzog sich leicht der Polizeikontrolle und es geschah ein Unfall.

Diesem Unfall am dritten Juni dieses Jahres hat sich die NHTSA angenommen und zu diesem Unfall kamen nun erste Details ans Licht. Die Polizei von San Francisco verkündete diese Woche, dass das Auto drei erwachsene Personen auf dem Rücksitz transportierte. Nach der Kollision wurde eine dieser Personen mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Diese Person hatte keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Von dem anderen Unfallwagen, einem Toyota Prius, wurden beide Insassen vor Ort behandelt.

Die örtliche Polizei teilte weiter mit, dass es keine Verwarnungen oder Strafanzeigen gab. Der Unfall bleibe jedoch eine laufende Untersuchung, weswegen es derzeit keine weiteren Verlautbarungen gäbe.

Cruise sieht die Unfallschuld bei dem Toyota, der zu schnell gefahren sei. Das Cruise Auto hätte den Abbiegeprozess nicht beendet. Jedoch wollte man keine Bilder des Unfalls veröffentlichten. Die Insassen des Toyotas wollten keine Stellungnahme abgeben. Der Toyota wurde zum Unfallzeitpunkt als Teil des Uber Services betrieben.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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