Neuer Ärger für Teslas “Autopilot”

Erneut gibt es Ärger für Tesla bezüglich der Namenswahl des Assistenzsystems “Autopilot”.

Schon vor Jahren, anlässlich eines tödlichen Unfalls, hatte man gefordert, den Namen des System “Autopilot” zu ändern. Selbst der damalige Verkehrsminister Dobrindt (CSU) und das KBA forderten dies – es ist ja eine US-amerikanische Firma und keine deutsche, sonst hätte man wohl nicht reagiert – siehe Diesel-Skandal.

Tesla Innen

Das System ermöglicht die Automatisierung auf Level 2 (von 5), was bedeutet, dass es nur ein Fahrassistenzsystem in Form eines Tempomats ist und das Auto keineswegs automatisiert. So muss man, auch wenn es von selbst lenkt, immer die Hände am Lenkrad haben.

Tut man dies nicht, erfolgt zwar eine entsprechende Warnung, aber weitergehende Maßnahmen wollte die Führungsetage nicht einbetten. Der US-amerikanische Hersteller GM verfährt hier anders.

Auch in den USA gab es derartige Diskussionen, die Tesla mit einer eigenen Studie beantwortete und auf die 40 Prozent mehr Sicherheit verwies. Auch nach dem neuerlichen Unfall, gab es wieder kritische Stimmen.

Nun fordern Verbrauchsorganisationen aus den USA ein Verbot für den Namen: Autopilot sei täuschend und irreführend. Die beiden Konsum-Organisationen, Center for Auto Safety und Consumer Watchdog, wandten sich an die FTC (Federal Trade Commission) und kritisierten Tesla auf Grund der Werbung.

Tesla verweist auf die Bedienungsanleitung, aus der hervorgeht, dass man sich trotz des Systems auf den Verkehr konzentrieren muss.

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