Neue Probleme für Tesla: Schildergröße und Autopilot-Begrenzungen (Update 2022.24.6)

Tesla auf Gehweg
Tesla

Tesla kämpft mit neuen Problemen und reguliert seinen Autopiloten stärker.

In letzter Zeit wird es enger für den E-Autopionier Tesla. In der Heimat wird die irreführende Werbung und die Begrifflichkeiten im Problem, sodass möglicherweise ein Rückruf anstehen könnte. Vor diesem Hintergrund steht vielleicht auch das Update 2022.24.6. Damit gab es neue Features wie mitnehmbare Fahr-Profile via Cloud, aber auch, dass der Radarsensor im Model 3 deaktiviert wurde, so berichtet es Teslamag.

Tesla will sich vor allem auf seine Kamera verlassen und nutzt daher auch keine teuren Lidarsensoren. Mit dem Wegfall des Radars kommt man der “vision only” (nur Kamera) näher. Diese Entwicklung soll bald alle Teslas erreichen. Neben anderen Effekten bedeutet der Wegfall des Radars, dass das Auto nur noch bis 140 Stundenkilometer schnell fährt, wenn man den Autopiloten aktiviert. Bisher ging das bis 150 km/h. Zudem ist der Abstand zum Vorderwagen nicht mehr auf die niedrigste Stufe einstellbar. Allerdings, so Tesla, sollen die Änderungen nur vorübergehender Natur sein.

Außerdem gab es Probleme mit Stopp-Schildern, wenn diese unterschiedliche Größen aufweisen. Die Kamera glaubt vermutlich, größere Schilder seien näher als kleinere. Denn die Verkehrsschilder sind nicht immer standardisiert und das verwirrt das Assistenzsystem von Tesla. Wenn also ein größeres Schild kommt, neigen Teslas dazu schneller und stärker abzubremsen. Elon Musk, der Chef von Tesla, erklärte aber, dass das Kamerasystem nicht auf die Größe des Schilds reagiere.

Aber einige Tesla-Fahrende berichteten von ähnlichen Vorfällen mit den Verkehrszeichen und ihrer Position. Mit dem neuesten Update soll es aber besser geworden sein. (Quelle)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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