Motor-AI im Licht der Öffentlichkeit

Das Startup Motor-AI aus Berlin rückt sich ins Licht der Öffentlichkeit und will mit Zulassungsfähigkeit punkten.

Bisher blieb das Startup Motor AI eher zurückhaltend mit seiner Öffentlichkeitsarbeit, doch nun hat man sich auf der IFA vorgestellt und einen ersten Newsletter veröffentlicht. Man geht einen weiteren Schritt ins Licht der Öffentlichkeit.

Screenshot Motor-AI

Screenshot Motor-AI

Das Unternehmen will das Autonome Fahren entwickeln und setzt dabei zwar auch auf die Künstliche Intelligenz, aber in begrenztem Rahmen. Man will Level 5 erreichen und das so, dass die Technik in Deutschland zugelassen werden kann. Dies ist derzeit nicht bei allen Firmen der Fall, vor allem in den USA gibt es andere Regeln für die Zulassung Autonomer Fahrzeuge als in Deutschland.

Innerhalb der Szene ist das Startup bereits bekannt und zählt zu den interessantesten Jungunternehmen der Branche, auch weil man ein Konzept entwickelt hat, das zulassungsfähig sein soll. Die Entwicklung könne, so der CEO Roy Uhlmann, in wenigen Jahren fertiggestellt sein. Dabei arbeitet man mit einem großen deutschen Hersteller zusammen.

Man ist davon überzeugt, so auch der Vortrag vom Mitbegründer der Firma, Adam Bahlke, dass die US-Firmen sich auf dem europäischen Markt nicht durchsetzen könnten. Denn deren Systeme arbeiten auf eine nicht zulassungsfähige Weise, da sie nicht reproduzierbar ist.

Das Unternehmen setzt, wie das Gros der Branche, auf den Lidarsensor für das Autonome Fahren. Diesen testete man bereits an vielbefahrenden Kreuzungen in der Hauptstadt. Des Weiteren setzt man auf Kameras, GPS, Radar und IMUs. Die Software zur Auswertung von Lidarsensoren will Motor AI als Open-Source Konzept zur Verfügung stellen.

Die Website des Unternehmens zeigt nur wenig Informationen, doch das könnte sich ändern. Diese soll in kurzer Zeit neu gemacht werden.

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