MOIA Start mit Ridesharing-Untersuchung

Gestern startete der MOIA-Fahrdienst in Hamburg mit einer Langzeituntersuchung über die Auswirkungen des Ridesharings.

Am gestrigen Montag, den 15. April, startete der Ridesharing-Service von Volkswagen in seiner Partnerstadt für Mobilität Hamburg. Dort testet der Konzern auch seine Autonomen Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr.

Im Zuge des MOIA-Ridesharing-Services von Volkswagen forscht das Unternehmen auch zur Frage der verkehrstechnischen Wirkung. Also: Welche Auswirkung hat das Ridesharing für die Mobilität der Stadt Hamburg.

Dafür hat man zwei Universitäten gewonnen, die die Untersuchungen vornehmen werden: die Universität der Bundeswehr München (UniBW) und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Sie begleiten die MOIA-Konzeption über die nächsten zwei Jahre. Der Zuschlag für die beiden Forschungseinrichtungen erfolgte nach einer internationalen Ausschreibung.

Die Forschungseinrichtungen werden die Nutzung von MOIA empirisch erheben. Zudem wird man die Nachfrage eruieren, wobei man diese unter geänderten Rahmenbedingungen simuliert. Derart erhofft man sich das Potenzial der Entlastung zu messen.

Mit diesen Daten will man Maßnahmen entwickeln können, die – in Kombination anderer Verkehrsmittel – eine nachhaltige und effiziente Mobilität ermöglichen. Vor allem das Pooling, also das Zusammenfassen von Fahrten in eine jeweilige Richtung soll dabei von besonderer Bedeutung sein.

Damit will man sich auch von US-Studien unterscheiden, die vor allem die Fahrdienste untersucht haben. Eine derartige Studie aus San Francisco zeigt denn auch ein Ansteigen des Verkehrs durch Fahrdienste wie Uber oder Lyft. Wobei sich damit auch eine Reduktion der Privatautos und ein verstärkter Einsatz von Teilautonomie abzeichnen.

Erste Ergebnisse der Untersuchung der beiden Forschungseinrichtungen sind für 2020 geplant. Ein Jahr später wird in Hamburg der ITS Kongress stattfinden.

Pressemitteilung

Comments are closed.