Mobileyes Kartografierungseifer für Autonomes Fahren

Das Unternehmen Mobileye kartografiert täglich rund 45.000 Kilometer Straßen für Autonomes Fahren.

Die Schlacht um das Autonome Fahren hat zwar an Intensität verloren, doch sie geht weiter. Dazu gehört auch, dass man ein umfassendes Abbild der Straßen hat. Das Kartenmaterial ist eine Grundlage für das Autonome Fahren und so kartografiert auch das Unternehmen Mobileye das Wegenetzwerk.

Mobileye Sensorik in US-Bussen

Mobileye and Spain’s Directorate General of Traffic will promote the benefits of the adoption of advanced driver assistance systems for municipal and private fleets to support improved road safety across Spain. (Credit: Mobileye/Intel)

Mobileye, eine Firma aus Israel, die von Intel gekauft wurde, erfasst pro Tag 45.000 Kilometer Straße in Spanien. Mit der Stadt Barcelona hat man jüngst einen Vertrag geschlossen, um die Straßen dort zu erfassen. Damit bereitet sich die katalanische Stadt auf das Autonome Fahren vor und will damit auch die urbane Infrastruktur verbessern.

Mobileye nutzt für die Erfassung eine Fahrzeugflotte, die aber nicht automatisiert herumfährt. Dafür sind die Fahrzeuge mit den Assistenzsystemen von Mobileye ausgestattet, welche über die entsprechende Sensorik verfügen, um das Straßennetzwerk genau zu kartografieren. Die erfassten Daten werden dann in die Cloud übermittelt. Insgesamt sind 4.800 Fahrzeuge mit den Systemen von Mobileye ausgestattet, die von der Stadt besondere Rechte erhalten haben. Das Unternehmen plant, die Anzahl der Fahrzeuge noch zu erhöhen.

Die Daten des Projekts, das Autonomous Ready genannt wird, soll dazu beitragen Sicherheitsrisikos in der Stadt zu erkennen. Die Daten werden von den Behörden ausgewertet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Außerdem, so Mobileye, seien die Daten geeignet, das Autonomes Fahren einzuführen.

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