MIT: SoftFish Roboter für Unterwassereinsätze

Das MIT hat einen Fischroboter entwickelt, der die Korallenbänke unerkannt erforschen soll.

Das Besondere an dem Roboter ist sein Antrieb, der dem eines Fisches ähnelt. Das wird durch die Integration weicher Materialien ermöglicht und so heißt der Roboter SoFi für Soft-Roboter-Fish.

Fischroboter SoFi

Fischroboter SoFi. Quelle: spectrum.ieee.org

Mit der Technik gelingt es den Forschenden des MIT (Massachusetts Institute of Technology) einen Fischroboter einzusetzen, der den anderen Meeresgetier nicht auffällt und sie nicht stört. Nicht mal die vermeintlichen Artgenossen schöpften gegen SoFi einen Verdacht.

Die weiche Hülle am Heck des Roboters schwingt hin und her, was den Antrieb darstellt. Die Bewegung wird durch einen Hydraulikmotor durchgeführt. Die Technik basiert auf einer Luftblase, die allerdings nicht zum Auftauchen gedacht ist. Seitliche Flossen-Attrappen ermöglichen die Steuerung.

Im vorderen Bereich nimmt eine Kamera die Tierwelt unter Wasser auf und zwar ohne einen Fremdeinfluss. Das Wackeln des Schwanzes muss aber noch abgefedert werden, damit die Aufnahmen nicht so sehr verwackelt sind.

SoFi wiegt etwas über anderthalb Kilogramm und ist fast 50 Zentimeter lang. Unter Wasser kann der Roboter bis zu 18 Meter tief taufen.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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