MIT Konzept für Smart Citys

Forschende des MIT haben sich der Frage der Konzeption einer Smart City gewidmet: E-ZPass.

Wie kann man den Verkehr leiten und Daten unkompliziert übertragen? Forschende des MIT haben ein Konzept für die Smart City entwickelt, das Daten per Radiofrequenz-Transponder überträgt. Dafür greift man auf den verbreiteten E-ZPass zurück.

vernetzte strasse

Für die Übertragung benötigt man eine Hardware, die etwa 100 US-Dollar kostet und mit Solarzellen angetrieben wird. Die sogenannte Caroake Einheit misst die Position und die Geschwindigkeit von bis zu 30 Fahrzeugen, die in der Nähe sind und mit dem E-ZPass ausgestattet sind.

Die Positionsermittlung ist exakt genug für die Parkplatz-Angebotsüberwachung und die Geschwindigkeitserfassung erfolgt durch Triangulierung unter Beteiligung anderer Fahrzeuge. Für die Übertragung der Daten an zentrale Verkehrsleitstellen sollen Wlan oder LTE sorgen.

Diese Caroakes könnte man kostengünstiger als Kameras oder Radarsensoren an Straßenlaternen anbringen, womit man Parkplätze, Verkehrsstauungen und die Geschwindigkeit der Fahrzeuge ermitteln könnte.

Die Grundlage dafür sind Telemetrie-Mautmarker, die bereits in vielen Fahrzeugen in den USA vorhanden sind. Sie senden mit mit der 915 Megahertz Frequenz, die von der existierenden Infrastruktur erkannt wird und beispielsweise für die Belastung der Kreditkarte sorgt, wenn man eine Mautstelle durchquert.

Das Konzept soll in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts zu Testzwecken errichtet werden, so die englischsprachige Quelle.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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