Michigan vergibt Finanzhilfen

Der US-Bundesstaat Michigan unterstützt Projekte für Mobilitätsintegration finanziell: Michigan Mobility Challenge.

Der US-Bundesstaat Michigan ist einer der zwei Hotspots in den USA, wenn es um die Entwicklung Autonomer Fahrzeugtechnik geht. Schon früh hat man das Testen erlaubt. Die Regeln waren im Gegensatz zum anderen Hotspot, Kalifornien, relativ locker. Wobei Kalifornien inzwischen das Testen ohne Überwachung erlaubt und plant auch den Passagiertransport mit Autonomen Gefährten zu erlauben.

Bekanntgabe der Mobilitätsförderun

Bekanntgabe der Mobilitätsförderung. Quelle: uppermichiganssource

Michigan verfügt nicht nur über lockere Testregeln, sondern auch das Testzentrum Amercian Mobiliy Center (ACM). Dort sind zahlreiche Firmen der Autobranche und aus dem IT-Bereich investiert. Man verfügt über das UMTRI der Universität Michigan, wo auch die M City angesiedelt ist, und gründete eine Kooperation mit Großbritannien.

Nun hat der Gouverneur von Michigan, Rick Snyder, verkündet, dass man acht Millionen US-Dollar Finanzhilfen vergeben will. Das Geld fließt an Projekte, die sich mit dem Autonomen Fahren beschäftigen. Die Bedingung ist selbstverständlich, dass man seine Projekte in Michigan abwickelt. Die Gelder werden im Rahmen von Mobilitätsprojekten vergeben, die sich um die Integration von Älteren, Menschen mit Behinderungen und Veteranen kümmern.

Das Konzept mit dem Namen Michigan Mobility Challenge soll damit vor allem die Transportnetzwerke stärken. Außerdem will man die Vorreiterstatus bekräftigen. Mit dem Geld könne aber nur ein Teil der Mobilitätsbedürfnisse der Menschen gedeckt werden, so ein Sprecher des US-Bundesstaates.

Es gehe aber nicht um Forschungsprojekte, sondern um die konkrete Umsetzung von Projekten mit dem Faktor der Dienstleistung. Es sollen Fakten geschaffen und keine neuen Forschungsprojekte eröffnet werden. Die Zuschüsse werden über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten gewährt.

Quelle (englisch)

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