Menschen & Autonomes Fahren

Das finnische Forschungsinstitut VTT untersuchte die Probleme von Menschen in Verbindung mit dem Autonomen Fahren.

Das VTT, eine Forschungseinrichtung in Finnland, erforscht selbst auch das Autonome Fahren und hat sich auf die Technik in Bezug auf die Stadt (Marilyn) und die winterlichen Verhältnisse (Martti) spezialisiert. Nun hat man einen anderen Forschungsansatz gewählt, der einen sozialwissenschaftlichen Kontext bietet.

Winterstrasse Berlin

Die Untersuchung behandelt das Verhalten von Menschen in Autonomen Fahrzeugen und identifiziert Probleme dabei. Dabei legte man drei Grundannahmen bereit, die man des Öfteren im Kontext von Automatisierung anwendet: die Motivationstheorie, der Mensch als Informationsverbeitungsprozessor und die Kernaufgabenanalyse (Core Task Analysis CTA). Im Vergleich der Ergebnisse wurden mehr als 20 Probleme erkannt, die Menschen in Bezug auf das Autonome Fahren haben.

Dabei interessierte man sich für die Fahrzeugautomatisierung auf Stufe 2 und Stufe 4 gemäß der SAE-Kategorisierung. So analysierte man das urbane Umfeld und die Autobahn. In der Stadt wurden das Fahren über Kreuzungen, das Einparken und Navigieren untersucht. Auf der Autobahn ging es um das Einfügen, Autobahnabfahrten und die Fahrmodi. Dabei wurden unterschiedliche Verkehrs- und Wetterbedingungen eruiert.

Aufgrund der theoretischen Ansätze wurde die zunehmende Automatisierung dargeboten, dabei fokussierte man sich auf die Unterschiede im Verhalten mit konventionellen Fahrzeugen.

Derart ergaben sich die genannten 20 Probleme, die Menschen im Zusammenhang mit dem Autonomen Fahren haben. Diese hat man in vier Gruppen unterteilt: strategische Entscheidungen in Bezug auf die eigene Mobilität, Rolle von Informationen und Fähigkeiten beim Autonomen Fahren, Interaktion und Kommunikation im Verkehr und die Verkehrssicherheit.

Das Gesamtbild zeigte auf, dass sich das Verhalten der Menschen mit zunehmender Automatisierung verändert. Vor allem die Kernaufgabenanalyse wird nun stärker untersucht. Des Weiteren empfiehlt man einen Fokus auf Informations- und Kommunikationsaspekte.

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