May Mobility expandiert dank Finanzspritze

Das Startup May Mobility hat 22 Millionen US-Dollar erhalten und will damit expandieren.

May Mobility ist ein Startup der Branche, das schon einige Erfolge verbuchen konnte. Man verfügt bereits über mehrere Einsatzorte und im Februar 2018 hat man schon mal 11,5 Millionen US-Dollar erhalten. Das Geld nutzte man, um zu expandieren. Nun hat man weitere 22 Millionen US-Dollar erhalten. Mit dem Geld will einen weiteren Standort einrichten.

Die Geldgeber der neuerlichen Runde waren Millennium New Horizons und Cyrus Capital Partners. Zuvor bekam man auch Geld von BMW und Toyota. Das Unternehmen mit Sitz in Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan entwickelt Autonome E-Shuttles, die selbst fahren können. Der Dienst wird von May Mobility angeboten und durchgeführt. Die Fahrzeuge werden also nicht verkauft.

Derart fahren solche Fahrzeuge durch Detroit, Columbus und bald auch durch Grand Rapids. Mit dem neuen Kapital will man nun auch in Providence im US-Bundesstaat Rhode Island ankommen. Das soll noch in diesem Frühjahr erreicht werden.

In Providence sollen die Fahrzeuge auf die bisher längste Strecke geschickt werden. Die Route soll drei Meilen (entspricht rund fünf Kilometern) lang sein. Die Linienführung soll den Bahnhof vom Amtrak in der Innenstadt von Provindence mit dem Olneyville Square-Viertel verbinden.

Die Fahrt wird für die Öffentlichkeit kostenlos sein. Der Preis für den Dienst beträgt 800.000 US-Dollar für ein Jahr. Einen Großteil des Geldes, 500.000 US-Dollar, stammt aus den Strafzahlungen des Volkswagenkonzerns, der des Betrugs bezüglich der Emissionswerte überführt wurde.

Außerdem plant das Startup May Mobility, noch in diesem Jahr weitere Standorte bekannt zu geben. Etwaige Geldgeber sind aber noch nicht bekannt geworden.

Quelle (englisch)

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