Maserati nutzt Autonome Fahrtechnologie von BMW

Der Sportwagenhersteller Maserati will in puncto Autonomes Fahren auf die BMW-Technik zurückgreifen.

Die italienische Luxusmarke Maserati gehört zum Fiat-Chrysler Konzern und ist nicht gerade ein typischer Verfechtern des Autonomen Fahrens. Solche Marken, wie beispielsweise Porsche, finden nur wenig Gefallen am Autonomen Fahren, da es bei diesem Typ von Fahrzeug eher um das Gefühl des Fahrens selbst geht.

Maserati multi 70

Doch offenbar tickt Maserati da etwas anders. Schon seit 2015 kooperiert die Luxusmarke ob der Telematik mit der Universita Degli Studi di Modena e Reggio Emilia. Außerdem gab man letztes Jahr bekannt, den Autobahnassistenten von Bosch integrieren zu wollen.

Nun verkündete John Elkann, Vorstandsmitglied von Fiat-Chrysler, dass Maserati die erste Marke des Konzerns sei, die die Autonome Fahrzeugtechnologie von BMW einsetzen wird. Fiat-Chrysler gehört zum Kooperationsblock von BMW. Gemeinsam mit vielen Unternehmen verschiedener Branchen will man die Autonome Fahrzeugtechnologie entwickeln. Dieser Kooperationsblock impliziert beispielsweise Firmen wie Continental, Magna, Mobileye oder auch Hersteller wie Hyundai. Wie sich dieser Kooperationsblock vor dem Hintergrund hält, dass BMW mit Daimler kooperieren will, bleibt abzuwarten.

Konkret gehe es bei der Verwendung der BMW-Technologie um Assistenzsysteme für die Autobahn, so Elkann auf einer Konferenz in Turin am Montag. Wann diese Systeme in den Maseratis eingesetzt werden, blieb aber offen. Warum gerade Maserati diesen Schritt geht, wurde nicht bekannt. Jedoch verzeichnete die Marke jüngst einen Umsatzrückgang von 32 Prozent. Vor allem in China, wo man recht technikaffin ist, ist der Absatz zurückgegangen.

Fiat-Chrysler ist auch ein Kooperationspartner der Google-Schwester Waymo, für die man den Chrysler Pacifica liefert und welche von Waymo auf Level-4-Fahrzeuge umgerüstet werden. Außerdem partnert der Konzern mit dem Zulieferer Aptiv, der auch BMW Modelle für seine Robotertaxiflotte in Las Vegas benutzt.

Quelle (englisch)

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