Martello & QNX für die Vernetzung

Der Vernetzungsspezialist Martello und der BlackBerry-Ableger QNX kooperieren für die kontinuierliche Vernetzung im Auto.

Gerade mit Blick auf das Autonome Fahren ist die Verbindung mit dem Internet von Bedeutung. Derart können Positions- und Kartendaten, aber auch Infotainmentangebote übertragen werden.

Martello CEO.

Martello CEO. Quelle: itworldcanada.com

Am vergangenen Freitag war in den USA der “National Auotnomous Vehicle Day”. Anlässlich der Feier verkündete das Vernetzungsunternehmen Martello Technologies eine Machbarkeitslösung für die andauernde Vernetzung. Dafür kooperiert man mit dem BlackBerry-Unternehmen QNX. Seit einem halben Jahr arbeiten die beiden Firmen zusammen.

Das Netzwerkleistungsmanagement-Konzept ist für Autonome Fahrzeuge gedacht. Die Machbarkeitsdemonstration beweist, dass es möglich ist, eine zuverlässige Mobilfunkverbindung aufrechtzuerhalten. Das impliziert die wichtigen Systeme in einem Autonomen Auto, wie Sicherheitsdaten oder Karten, aber auch einige Infotainmentangebote oder Videokonferenzen, sodass man eine mögliche Lücke gar nicht mitbekommt. Denn das System würde die Funktion mit begrenzter Kapazität beibehalten.

Derart kann das System erkennen, wenn es eine Mobilfunklücke gibt, und kann es überbrücken. Noch ist man mit der Entwicklung aber nicht am Ende, sodass es noch einige Hindernisse zu bewältigen gibt.

Ein weiterer Vorteil wäre, so der Martello-Chef, dass mit der Technik Vertrauen aufgebaut werden kann. Denn es würde das Misstrauen gegen die Technik reduzieren. Dieses Misstrauen zeigt sich in Angriffen gegen Waymo-Fahrzeuge. Außerdem müsse man die Bevölkerung über den Stand der Entwicklung informieren, so Martello. Man muss den Menschen die Technik erklären und über die Vorteile aufklären.

Dennoch braucht es noch einige Zeit, so Martello, bis man das Autonome Fahren im regulären Verkehr ankommt. Man geht von fünf oder mehr Jahren aus.

Quelle (englisch)

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