Magnas Sitzordnung beim Autonomen Fahren

Der Zulieferer Magna hat ein Innenraumkonzept für das Sitzen im Autonomen Auto entwickelt.

Wenn das Auto von selbst fährt und man nicht mehr in Fahrtrichtung sitzen muss, gewinnt man Bewegungsfreiheit. Doch wie soll diese konzipiert sein?

Magna Sitzordnung Autonomes Fahren

Magna Sitzordnung Autonomes Fahren. Quelle: Magna

Der Zulieferer Magna hat die Forschungsmaschine angeworfen und entwickelte auf Basis dessen ein Nutzungskonzept. Die Forschung dazu erfolgte in China, Europa und den USA. Dabei hat man die Probanden bezüglich ihrer Präferenz befragt und es flossen Beobachtungen des täglichen Lebens mit ein.

Das Ergebnis ist ein frei einrichtbarer Gastraum. Die Sitze sind dabei konfigurierbar, womit man an Bewegungsfreiheit gewinnt. Sie können aber auch, zugunsten von Gütertransporten, verschoben werden. Derart kann man sich das Konzept so zusammenstellen, wie man mag. Ob als Lieferfahrzeug, als kommunikatives Fahrzeug oder als Arbeitsplatz. Dabei hat man drei Maßstäbe für die Sitze gesetzt: Bequemlichkeit, Flexibilität und Komfort. Die Sitze sind auf Schienen montiert und lassen sich damit verstellen.

Beim Fahrgemeinschaftskonzept, wie beim Ride- oder Car-Sharing, kann man die Sitze auf den Schienen so einrichten, dass möglichst viele Leute Platz haben. Außerdem gibt es eine App, mit der man die Konfiguration der Sitz- und Raummöglichkeiten vorab ansehen kann. Dasselbe gilt für die Nutzung als Lieferwagen. Wenn man längere Fahrten vor sich hat, kann man die Sitze zueinander stellen. Derart erhöht man die Kommunikationsstruktur im Fahrzeug.

Außerdem sind die Sitze selbst einstellbar. Derart gibt es eine Schlafstütze oder einen Massage-Sitz mit Vibrationseffekt. Auch der Sound kann individuelle eingestellt werden. Wenn man darin arbeiten möchte, kann man breitere Sitzgelegenheiten integrieren und sie zu einer Konferenzbestuhlung zusammenstellen.

Das sogenannte Stow ‘n Go Sitz- und Aufbewahrungssystem von Magna ist bereits in den Chrysler-Minivans verbaut. Seit 2016 gibt es das Konzept der vierten Generation auch im Chrysler Pacifica. Diese Fahrzeuge nutzt Waymo für den weltweit ersten Robotertaxidienst. Magna produziert zudem die Fahrzeuge des Gemeinschaftsprojekts von Jaguar Land Rover und Waymo: den I-Pace.

Auf der im Januar stattfindenden Messe CES zeigt Magna unter dem Motto “Welcome to Mobility” diese Konzeption vor. Außerdem präsentiert man dort auch die Magna Lidar-Objekterkennung.

Pressemitteilung

Comments are closed.