M City: Konzept zur Sicherheitsbewertung

Die Teststadt der Universität von Michigan, die M City, hat ein Konzept zur Bewertung der Fahrzeugsicherheit hochautomatisierter Autos vorgestellt.

Die M City, eine Fassadenstadt, die jüngst ihr fünfjähriges Jubiläum gefeiert hat, hat ein neues Testkonzept vorgelegt. Dabei geht es um das Testen hochautonomer Fahrzeuge bezüglich deren Fahrzeugsicherheit.

Ford autonomer fusion mcity

Ford in der M-City

Das Konzept soll die Sicherheit der Fahrzeuge prüfen, bevor diese auf die Straße gelangen sollen. Es ist aber nicht verpflichtend für die Fahrzeuge, sondern es soll auf Freiwilligkeit basieren. Das sogenannte ABC-Testkonzept soll unabhängig sein und eine Lösung für die Sicherheit im autonomen Straßenverkehr darstellen. Es regelt die Prüfung auf dem Testfeld, in der Simulation und auf der Straße.

Die Entwicklung ist den tödlichen Unfällen geschuldet, die sich im letzten Jahr ereignet haben. Vor allem der tödliche Unfall eines Uber-Testwagens in Tempe im US-Bundesstaat Arizona war durch die Medien gegangen. Ein weiteres Unglück ereignete sich, als ein Tesla im Autopilot-Modus auf eine Autobahnbarriere prallte. Diese Unfälle haben das Vertrauen in die Technik reduziert und sogar Ängste ausgelöst. Dabei sollen die Fahrzeuge eigentlich Leben retten.

Neben der Sicherheitserhöhung dient das Konzept der Steigerung des Vertrauens in die Autonome Fahrzeugtechnik. Außerdem soll damit die Einführung beschleunigt werden.

Die Sicherheitsbewertung der M City besteht aus drei Schritten. Zuerst soll es eine Bewertung der Fahrzeuge in Verkehrssituationen geben, welche als die häufigsten Quellen für Unfälle gelten. Das Auto wird dann auf sein Verhalten in Szenarien untersucht, welche die meisten automatisierten Fahrzeuge bewältigen können und zuletzt soll überprüft werden, wie die Fahrzeuge auf Szenarien reagieren, die über die erwähnten Varianten hinausgehen. Im letzten Teil werden die Fahrzeuge also an ihre Grenzen geführt.

Die Liste an Szenarien impliziert 50 Verkehrssituationen. Dabei eignet sich ein Drittel für Fahrzeuge, die langsam fahren und einen vorprogrammierten Pfad verfolgen. Damit sind beispielsweise Autonome E-Shuttles gemeint, wie sie zum Beispiel von EasyMile oder Navya hergestellt werden.

Das Testkonzept ist zwar für die M City ausgelegt, aber man könnte es auch für andere Testareale vorbereiten. Für das American Center for Mobility (ACM) könnte man es einfach hochskalieren.

Eine detaillierte Beschreibung des Konzepts als PDF

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