Lyft: Versicherungskostensenkung durch Autonomes Fahren

Der Fahrdienst Lyft plant die Versicherungskosten durch Einsatz des Autonomen Fahrens zu senken.

Nicht nur der Fahrdienst Uber, sondern auch der Fahrdienst Lyft will an die Börse. Daher versucht man die Zahlen zu verbessern, was auch durch Kostensenkungen klappt. Lyft setzt dabei auf Kostensenkung durch Autonomes Fahren.

Das Autonome Fahren kann auf vielfache Weise die Kosten für die Beförderung von Menschen senken. So erspart man sich beispielsweise die Kosten für die Fahrenden, was wohl einen Großteil der Kosten im Individualverkehr ausmacht. Doch es gibt noch eine weitere Variante: die Versicherungen. Daher plant Lyft, die einfachen Strecken mit selbstfahrenden Autos zu bestücken.

Bei einer Konferenz für Investierende bei Lyft sagte man, dass man viel Geld in die Entwicklung des Autonomen Fahrens stecken müsse. Dabei ist man nicht allein, selbst die Google-Schwester Waymo sucht nach Investierenden und hat seinen Lidar auf den Markt geworfen. Lyft versucht diese Ausgaben durch die Senkung der Betriebskosten zu erreichen.

Wenn man die Strecken optimiert, könnte man die Versicherungskosten drücken. Anders als Uber will man sich aber auf die Beförderung konzentrieren. Dabei sollen automatisierte Fahrzeuge helfen. Diese sollen auf einfachen Routen fahren und das meint Strecken, auf denen die Geschwindigkeitsbegrenzung bei 35 Meilen pro Stunde (rund 55 Stundenkilometer) liegen. Sie sind des Weiteren dadurch definiert, dass man nicht links abbiegen darf oder dass sich keine Tunnel auf der Strecke befinden. Außerdem geht es um Strecken in Gegenden, wo grundsätzlich gutes Wetter vorherrscht.

Jedoch gibt es bezüglich dieser Entwicklung auch Sorgen von Investierenden. So könnte die Branche durch die Entwicklung erheblich beeinflusst werden. Lyft verwies dabei auf die schrittweise Steigerung der Fahrzeuge innerhalb der nächsten zehn Jahre. Dabei werde man wie bei der Markteinführung von Smartphones vorgehen.

Quelle (englisch)

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