Lyft nutzt die Daten des Angebots für die Entwicklung des Autonomen Fahrens

Der Fahrdienstleister Lyft nutzt die Daten der Fahrten für die Kartografierung und Verbesserung des Autonomen Fahrens.

Das Unternehmen Lyft tüftelt auch am Autonomen Fahren, denn damit lässt sich ein Fahrdienst noch günstiger abbilden. Doch für die Entwicklung braucht es Daten – viele Daten, und die bekommt man von den Fahrzeugen im Einsatz.

Strasseninfrastruktur Berlin

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Auch der E-Auto-Hersteller Tesla geht diesen Weg. Die Fahrzeuge übermitteln Daten und wer es erlaubt, auch Bilder aus dem Inneren. Lyft fragt nun die Fahrenden, die für den Dienst arbeiten um Unterstützung. Dabei greift man auf Dashcams zurück, die den Verkehr aufnehmen. So bekommt man Datensätze vom Verkehr, um beispielsweise die KI zu trainieren.

Der Datenhunger wird durch das Verfahren angeheizt und das beschleunigt die Entwicklung. Die große Abdeckung durch Lyft erlaubt eine hohe Datenrate, die viele Gebiete der USA impliziert. Das dient dann auch der Erstellung von Kartenmaterial, das für die Mehrzahl der Unternehmen wichtig für das Autonome Fahren ist.

Das Unternehmen kooperiert dafür mit dem Unternehmen Blue Vision Labs seit 2018. Derart können Karten hinterlegt werden, die über HD-Qualität verfügen. Darin sind die Fahrspuren, die Infrastruktur und dererlei mehr genau eingetragen. Auch hierfür bedient man sich der KI-Technologie.

Ein weiterer Vorteil des Datenmaterials ist es, das Verhalten der Menschen im Verkehr zu beobachten. Daraus kann man dann auch per KI herausfiltern, was die Verkehrsteilnehmenden in den nächsten Sekunden tun werden. Diese Verhaltensprognose ist derzeit ein wichtiges Thema innerhalb der Branche.

Dass man gerade die Fahrenden darum bittet, ist ein heikles Spiel. Schließlich tragen diese Leute dazu bei, dass gerade ihre Jobs in Zukunft wegfallen.

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