Langzeittest an Assistenzsystemen abgeschlossen

Seit 2016 wurden Assistenzsysteme und das Zusammenspiel mit der Sensorik getestet.

Es ging um 25 Fahrzeuge, 3.000 unterschiedliche Routen, 60 Länder und 15 Assistenzsysteme, die mit Kamera-, Radar- und Lidarsensoren arbeiten. Drei Jahre lang testete man daran, die Ergebnisse sind aber noch nicht veröffentlicht worden.

Strecken ASAP Tests.

Strecken ASAP Tests. Quelle: All-electronics.de

Die Assistenzsysteme sind die Basis des Autonomen Fahrens und diese wurden nun ausgiebig getestet. Die Tests, die durch die ASAP-Gruppe vorgenommen wurden, testeten die Funktionsweise der 15 Assistenzsysteme und deren Sensorauswertung. Derart ging es beispielsweise um die Fahrbahnmarkierungen und der Erkennung, um die Wahrnehmung von Schildern, Ampeln und Hindernisse, sowie von Gegenständen und dererlei mehr. Außerdem wurden die Spurverlassenswarnung und die Straßenkonstitutionserkennung unter die Lupe genommen.

Für die Tests wurden über 80 Personen bemüht, welche die 25 Testautos über die zahlreichen Strecken durch verschiedene Länder fuhren und untersuchten. So führten die Wege quer durch Kontinente, wie von Kanada bis nach Brasilien oder von Indien bis nach Neuseeland.

Es galt dabei unterschiedliche Verkehrszeichen und Klimazonen zu befahren, um die Funktionalität der Systeme festzustellen. Außerdem fuhr man bei Tageslicht und in der Nacht, bei Wind und Wetter und unterschiedlichen Fahrbahnuntergründen. Es gab dichten Verkehr oder Einöde – eine Herausforderung für die Sensoren und die verarbeitenden Systeme. Ganz zu schweigen von der Vorarbeit, der Planung bezüglich der Genehmigungen, Feiertagen oder Versicherungen.

Die Daten wurden auf Festplatten gespeichert und zur Auswertung nach Deutschland übermittelt. Bei ASAP will man die Ergebnisse auch in die virtuelle Testwelt einfließen lassen und erspart anderen Branchenbeteiligten dann diese Form der Tests. Jedoch hat schon Mercedes-Benz mit seiner Welttour ein ähnliches Konzept verfolgt.

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