Langsam steigendes Vertrauen in den USA

Das Vertrauen der US-Bevölkerung in das Autonomes Fahren steigt langsam an.

Eine Umfrage der AAA (American Auto Association) ergab ein leicht gesteigertes Vertrauen der US-Bevölkerung in das Autonome Fahren.

Delphi Testfahrt USA

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Dennoch sind 63 Prozent der US-Autofahrenden bezüglich des Autonomen Fahrens ängstlich. Das sind aber weniger als die 78 Prozent, die man noch letztes Jahr fand. Der Rückgang beträgt immerhin 15 Prozent.

Auch diese Studie offenbarte eine Affinität unter den Jüngeren, wobei die Millennials zur Hälfte besorgt sind. Nahezu drei Viertel der Frauen haben Angst davor das Steuer loszulassen und unter den Männern sind es 52 Prozent.

Jüngst hat die US-Verkehrsministerin die Industrie aufgefordert, um Vertrauen zu werben. Das ist noch Luft nach oben, denn lediglich 13 Prozent würden sich in einem Autonomen Auto sicherer fühlen. Die überwiegende Mehrheit traut sich das nicht, wozu selbst der Chef von Ford sich zählt.

Die Strategien, so die AAA, sollten Bildung, Aufklärung und Ausprobieren lauten. Denn Tatsache ist auch, dass über 90 Prozent der Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind und die meisten glauben von sich, sie seien besser im Umgang mit dem Auto als der Rest. Unter den Männern und Babyboomern sind das sogar 79 Prozent.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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