Kooperation: Parkplätze für Autonomes Fahren

Ein britisches Forschungskonsortium hat sich der Frage angenommen, wo sollen sich die Autonomen Autos nach der Fahrt hinstellen?

Es gibt verschiedene Vorstellungen, wie das Autonome Fahren sich auf den Verkehr auswirkt. Dabei ergibt sich zum Beispiel die Überlegung, dass das Auto nach dem Abladen der zu befördernden Person, so lange herum fährt, bis eine andere oder die zuvor gefahrene Person wieder zusteigt. Damit spart man sich vielleicht eine Parkplatzgebühr, doch es ergeben sich Probleme der Umweltbelastung und des Verkehrs.

Tesla

Was sollen die Autonomen Fahrzeuge also tun, wenn es um Leerfahrten geht? Laden, parken oder herumfahren? Britische Forschende haben sich nun zusammengeschlossen, um sich der Problematik mit den Parkplätzen anzunehmen. Das Forschungskonsortium besteht aus privaten und öffentlichen Segmenten und das Projekt findet im Rahmen von Innovate UK statt.

Das Projekt ParkAV soll helfen, die Entwicklung des Autonomen Fahrens voranzutreiben und in den Städten verfügbar zu machen. Zu den Partnern zählen Jaguar Land Rover, AppyWay, die Städte Coventry und Milton Keynes und White Willow. Dabei will man sicherstellen, dass diese Fahrzeuge die Kapazität der Straßen nicht überlastet.

Eine Steuerung könnte über BigData, aber auch über finanzielle Anreize erfolgen. Als Konzept untersucht man beispielsweise des Valet-Parken als Abo-Lösung. Dafür eignen sich zum Beispiel Sehenswürdigkeiten. Die Parkfläche soll auf Straßen und nahe gelegenen Parkplätzen liegen.

Daher ist eine Änderung des Verkehrsrecht empfohlen worden, sodass kurzzeitiges Parken in bestimmten Straßenbuchten erlaubt ist. Es sieht eine dynamische Zahlungsweise vor. Die Stellplätze sollten erfasst und eine Interoperabilität von Parkzahlungssystemen inklusive Lademöglichkeiten sollten geschaffen werden. Die Kommunen sollten das Parken als Teil der Mobilität as a Service begreifen und ein neues Preismodell entwickeln. (intelligenttransport.com)

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