Klage gegen Vernetztes Fahren | USA

In den USA gibt es eine Klageschrift gegen die Autohersteller, ob der Sicherheit ihrer Vernetzung.

Die Vernetzung birgt Gefahren, wie die, dass man gehackt werden kann. In jüngster Zeit ist BMW deswegen in die Schlagzeilen geraten.

Geklagt hat die Stanley Law Group aus Texas und zwar konkret gegen Ford, GM und Toyota. Von der Anklageseite wirft man den Unternehmen vor, sie hätten ihre Kunden getäuscht. Sie hätten schon seit Jahren gewusst, dass die CAN (controller area network) Schnittstelle nicht sicher vor Hacking-Angriffen wären.

Die potentielle Unsicherheit dieser Vernetzung, so die Klageschrift, sei den Herstellern bekannt gewesen. Sie hätten sie quasi willentlich in Kauf genommen. Die Hersteller hätten nicht auf Datensicherheit oder Datenschutz gesetzt, aber die Kunden hätten für diese Technik hohe Aufschläge zahlen müssen.

Kritische Stimmen gegen die Klage meinen, es wäre eine Kampagne gegen die fortschreitende Technik der Connectivity.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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