KI hilft bei Krebstherapie

Eine neue Künstliche Intelligenz soll helfen, die Dosis für die Medikation für die Krebsbehandlung zu finden.

Bisherige Systeme von Künstlicher Intelligenz haben gelernt Krankheiten, darunter auch Krebs, schneller zu identifizieren. Forschenden der Stanford Universität aus den USA haben nun eine Künstliche Intelligenz darauf trainiert, die Therapie zu verbessern.

Gehirn

Die Behandlung von Krebs ist der Versuch, die Krebszellen zu zerstören, ohne dabei das gesunde Gewebe zu beeinträchtigen. Dafür gibt es Medikamente – doch die Frage ist die Dosis. Es geht um einen Banalce-Akt, um die Nebenwirkungen zu reduzieren und dabei soll die Künstliche Intelligenz helfen.

Auf der Konferenz Machine Learning for Healthcare 2018 haben die Forschenden eine Künstliche Intelligenz vorgestellt, die das bewerkstelligen kann. Die Künstliche Intelligenz wurde mit tatsächlichen Patientendaten gefüttert. Nun kann sie individuelle Dosierungsschemata voraussagen, womit sich die Tumore reduzieren und das gesunde Gewebe weniger belastet werden sollen.

Bisherige Dosierungsentscheidungen der Ärzteschaft basiert auf Tier- und anderen klinischen Studien, die teilweise auf Erkenntnisse der 50er Jahre zurückgehen. Für die Entwicklung der KI konzentrierten sich die Forschenden der Stanford Universität auf eine Krebsform, die das Gehirn angreift.

Da man aber die richtige Antwort nicht kannte, was für das Training von Nöten ist, gab es zunächst einige Rückschläge. Dann implizierte man eine Form der Try and Error Lernens, bei dem die Künstliche Intelligenz bei funktionierenden Lösungen bestärkt wurde. Das Konzept kam bereits bei Google DeepMind zum Einsatz, was es befähigte das Spiel GO zu meistern. Die Forschenden optimierten diesen Ansatz mit Ziel eine Balance zu finden, statt des Ziels das Spiel zu gewinnen.

So ging es um die Reduktion von Tumorzellen bei gleichzeitiger Nicht-Schädigung des gesunden Gewebes. Die Tests fanden an simulierten Fällen statt. Ein Test bei realen Personen, die an Krebs erkrankt sind, wurde noch nicht durchgeführt. Dabei soll die Künstliche Intelligenz aber nur eine Empfehlung abgeben.

Quelle (englisch)

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