KI Gipfel in Nürnberg | Was kam raus

In dieser Woche fand der Digital Gipfel in Nürnberg statt. Was wurde besprochen, was entscheiden und wie geht es weiter? Eine Zusammenfassung.

Das Thema des diesjährigen Digital Gipfels war die Künstliche Intelligenz (KI) und deren vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Der Gipfel brachte Politik- und Unternehmensprominenz zusammen. Aus der Politik kamen der Wirtschaftminister Altmaier, der Verkehrsminister Scheuer, der Ministerpräsident Bayerns Söder und die Bundeskanzlerin Merkel hielt die Hauptrede.

Schon in der Klausur in Potsdam hat die Regierung beschlossen, drei Milliarden Euro bis 2025 für die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz bereitzustellen. Doch die Einsicht der Regierung kommt spät und es ist zu wenig, vor allem im Vergleich zu China.

Deutschland will sich bei dem Thema der Künstlichen Intelligenz stärker einbringen und dafür braucht es neben Geld, auch Forschung und Zugang zu Big Data. Die Technologie ist nicht nur beim Autonomen Fahren von enormer Bedeutung, sondern auch in der Medizin. Das war ein Schwerpunkt der Konferenz, bei dem beispielsweise Siemens seine Neuheiten vorzeigte.

Die Bitkom brachte einen Überblick über die Künstliche Intelligenz und deren Einsatzmöglichkeiten mit. Dabei geht es von der Spracherkennung bis zum Autonomen Fahren. Von politischer Seite her, wurde das Thema Künstliche Intelligenz und Behörden angesprochen. Die Bundesjustizministerin Katarina Barley widersprach der Unvereinbarkeit von Datenaufbereitung und Datenschutz.

Ein Stichwort war “Digitaler Zwilling”. Also ein Abbild der Realität in einer Simulation, welche realitätsgetreu untersucht werden kann. Das gibt es auf Teststrecken zum Autonomen Fahren, aber auch in der Medizin. Dabei war das arbeitende Herz das prägende Bild der Digitalkonferenz in Nürnberg.

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