KI-Einsatz in der Versicherungswelt

Wie eine Anfrage im Bundestag ergab, nutzen 34 Versicherungsunternehmen die Technologie der Künstlichen Intelligenz.

Die Versicherungsbranche setzt verstärkt auch die Künstliche Intelligenz. Diese dient der Analyse von Big Data und hilft bei der Entscheidungsoptimierung. 34 Unternehmen dieser Branche nutzen die Technologie, so das Ergebnis einer Anfrage an die Bundesregierung.

Auto auf Code

Derart bedient sich die R+V Versicherung der Technologie, um die Unternehmenskonversation zu untersuchen. Das Konzept wollen auch andere Unternehmen ausprobieren. Künftig soll die Technologie auch dafür eingesetzt werden, um Betrugsversuche offenzulegen. Auch die Effizienz in anderen Bereichen der Branche soll mittels der Künstlichen Intelligenzen gesteigert werden.

Entscheidungen treffe die Technologie aber nicht, das würde sich nicht mit dem Anspruch der Branche decken. Anders sieht es bezüglich der Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) aus. Dafür bedient man sich der KI-Technologie. Dementsprechend würden die Daten der Kunden auch nicht verkauft oder in anderer Weise zu Geld gemacht werden.

Bezüglich der Kfz-Versicherung gebe es den Einsatz der KI, der das Geschäftsmodell verändert hätte. Das beträfe die sogenannten Telematik-Tarife. Diese würden derzeit von folgenden Versicherungen angeboten werden: Allianz, Huk-Coburg, die Mercedes-Benz-Bank zusammen in Kooperation mit der HDI-Versicherung, Signal Iduna oder die Sparkassen-Versicherung. Jüngst kam auch noch die Württembergische hinzu und Unternehmen wie Friday oder Emil wären noch zu nennen.

Derzeit sei man darüber hinaus in der Analysephase, wobei man das Augenmerk auf künftige Herausforderungen im Bereich der Versicherungs- und Finanzbranche richte. Ein Analyseergebnis wird im Frühjahr kommenden Jahres erwartet. Darüber hinaus werde man die Entwicklungen in diesem Bereich beobachten, heißt es in der Antwort der Bundesregierung zur Anfrage der FDP-Fraktion.

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