Jurbey-Pläne vorgestellt

Das neue Mobilitätsunternehmen von BMW und Mercedes-Benz, Jurbey, wurde konkretisiert.

Dass das neue Unternehmen der Mobilitätsdienste von BMW und Mercedes-Benz Jurbey heißen wird und seinen Sitz in Berlin haben wird, war bekannt. Heute haben die Firmenchefs das gemeinsame Projekt jedoch konkretisiert.

Zetsche und Krueger

Zetsche und Krueger. Quelle: BMW

Mit Jurbey wollen die beiden sich gegenüber der Konkurrenz positionieren und man erhofft sich Synergieeffekte. Unter Jurbey fallen die Mobilitätskonzepte der beiden Hersteller. Allen voran steht das Car-Sharing, aber es geht auch um das Ride-Sharing, das Parken, Laden und andere Verkehrsmittel. Dafür wird man zusammen mehr als eine Milliarde Euro investieren.

Derart werden unter Jurbey ReachNow, ChargeNow, FreeNow, ParkNow und ShareNow gesammelt. Die bisher 60 Millionen Nutzenden können sich nun mit einer App einer großen Anzahl von Fahrzeugen und Mobilitätsdiensten bedienen. Dabei will man nicht nur auf E-Mobilität, sondern auch auf das Autonome Fahren, setzen.

Die Fahrzeuge fahren die Menschen zu ihren Bestimmungsorten und fahren sich anschließend zum Aufladen. Dieses Angebot wird mit anderen Verkehrsmitteln kombiniert. Die Angebote sollen zudem einfach und intuitiv nutzbar gemacht werden. Dabei will man sich an den Nutzenden ausrichten, die sich in einem vernetzten Ökosystem bewegen. Zetsche beschrieb das neue Konzept mit den Worten: “selbstfahren, mitfahren oder gefahren werden”.

Das On-Demand Angebot richtet sich aber nur an die Metropolen. Die Fahrzeuge stehen auf Wunsch zur Verfügung, laden sich selbstständig auf und parken sich auch autonom ab. Die Vernetzung impliziert Anschlüsse in Bezug auf Roller, Fahrräder oder den öffentlichen Nahverkehr.

Damit will man für die Zukunft gewappnet sein. Zu den Gesprächen bezüglich der gemeinsamen Entwicklung des Autonomen Fahrens der deutschen Autoindustrie stand nichts in der Pressemitteilung (BMW).

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