Jelbi der BVG – Eine App für alles

Mit Jelbi hat Berlin eine App für (fast) alle Transportmittel in der Hauptstadt.

Jelbi heißt die App für die Mobilität in der Hauptstadt Berlin. Darin integriert sind die Daten der BVG, des öffentlichen Personen Nahverkehrs, der Car-Sharing, Bike-Sharing und weiterer Sharing-Dienste. Damit will man den Verkehr in der Stadt reduzieren, denn wenn mehr Leute in einem Auto sitzen, braucht es nicht mehr so viele Autos.

Turm Alexanderplatz Berlin

Kritische Stimmen sehen vor allem den Datenhunger der BVG, denn mit der neuen App lässt sich viel über die Bewegungen einzelner Personen herausfinden.

Die App impliziert eine Navigation durch die Stadt, sowie die Hinweise zur Nutzung von verschiedenen Mobilitätsdiensten. Über die App kann man die Benutzung der Features auch gleich bezahlen. Die App wird ab diesem Sommer erhältlich sein. Der Test mit der App wird vorläufig bis 2021 andauern. Die App stammt von dem Startup Trafi aus Litauen. Der Name referiert auf gelb oder wie man in Berlin sagt: jelb.

Allerdings sind nicht alle an Bord. So fehlen die wichtigsten Car-Sharing Dienste Car2Go und DriveNow. Diese beiden wollen sowieso gerade fusionieren und haben Berlin als Sitz des Unternehmens auserkoren. Dass sie nicht mit dabei sind, liegt an der App – denn sie haben eine eigene App und wollen selbst an die Daten ran. Jedoch sind einige Dienste des Herstellers Mercedes-Benz dabei: So ViaVan oder Berlkönig.

Gerade beim Car-Sharing gibt es aber nur Angebote für das stationäre Car-Sharing. So muss man die Autos an der Stelle wieder abgeben, wo man sie abgeholt hat. Dafür soll es Mobilitäts-Hubs geben. Der Erste wird im Sommer in der Gitschiner Straße 64 (Kreuzberg) entstehen. Dann wird es welche am U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz (Charlottenburg) und in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle Landsberger Allee Ecke Petersburger Straße geben (Friedrichshain).

Quellen: Berliner Zeitung & Tagesspiegel

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