Japanisch-deutsche Forschungskooperation für Autonomes Fahren

Eine Kooperation aus Deutschland und Japan widmet sich der Untersuchung des Autonomen und Vernetzten Fahrens.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der RWTH Aachen, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Hersteller BMW, der TU München, der TU Chemnitz, der TU Dresden, der Universität Ulm, der Universität von Tokio, der Kagawa Universität, der Doshisha Universität, der Nagoya Universität, der Nanzan Universität sowie der Universität von Tsukuba und weiterer Forschungsinstitute, untersucht das Projekt CADJapanGermany das Autonome Fahren bezüglich des HMI (Human-Machine-Interface) und der Verbreitung der Technik.

CADJapanGermany

CADJapanGermany. Quelle: DLR

Derart hat man sowohl die technische Seite als auch die sozialwissenschaftliche Seite im Blick. Der Projektnamen CADJapanGermany steht für die Länder und die Abkürzung für Connected and Automated Driving. Neben den erklärten Zielen, soll das Projekt auch dazu beitragen, die Akzeptanz der Technik zu erhöhen. Das will man mit einem gesellschaftlichen Dialog erreichen.

Beim HMI forscht man an Schnittstellen der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine auf Basis von Lichtbändern, Lichtleuchten und Text. Auch Bewegung als Kommunikationsmittel wird analysiert. Ein Beispiel dafür ist, eine verzögerte Anfahrt an eine Kreuzung, sodass beispielsweise der Fußverkehr passieren kann.

Dabei untersucht man auch die nonverbale und informelle Kommunikation, woraus sich Anforderungen an die Technik und deren Gestaltung ableiten. Für die Überprüfung der Thesen stehen den Forschenden Fahrzeuge, Simulationen und Testfelder zur Verfügung.

Mithilfe von Simulationen berechnet man auch die Ausbreitung und Vermarktung der Technik. Dabei variiert man auch die Nutzung von Privatfahrzeugen und der Shared Economy, also Autonomes Fahren als Geschäftsmodell. Diese Erkenntnisse dienen der künftigen Veranlagung des Verkehrs und Prognosen über die Entwicklung der Industrie.

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