Japan: Kooperationsgruppe für Flugtaxis

Japan hat eine Gruppe von Firmen um sich geschart, um das Flugtaxi Realität werden zu lassen.

Eine Gruppe von Unternehmen hat sich angedient, Japan bei der Umsetzung von fliegenden Autos bei Seite zu stehen. Zu der Kooperationsgruppe gehören 21 Unternehmen.

Flugzeug Fluegelflaeche

Zu den Unternehmen zählen der Fahrdienstvermittler Uber, die jüngst eine Geldspritze von Toyota erhalten haben, die Flugzeughersteller Boeing und Airbus, NEC,  das von Toyota gestützte Unternehmen Cartivator, ANA, die Japan Airlines, Yamato und weitere Firmen.

Bereits gestern hat man sich zusammengesetzt, um einen Fahrplan für die Entwicklung der Technik zu erstellen. Die japanische Regierung unterstützt das Vorhaben mit der Etablierung des rechtlichen Rahmens. Das Ziel sei es, den überbordenden Verkehr in den Griff zu bekommen. Außerdem will man in diesem Bereich eine Führungsrolle übernehmen.

An den nötigen Genehmigungen sind verschiedene Regierungsbehörden beteiligt. Für eine dauerhafte Lösung braucht es einen langen Atem bei der Gesetzgebung und dafür müssen die Sicherheitsstandards von den entsprechenden Stellen formuliert werden.

Der Einsatz der Flugautos sieht man in urbanen Gebieten, für touristische Ziele und im Katastrophenfall für den Wegtransport von Menschen aus den gefährdeten Gebieten.

Die meisten der 21 Unternehmen haben sich in diesem Gebiet bereits engagiert. So hat Uber ein Budget von 20 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre dafür angelegt. Die Forschung dazu geschieht in Paris und soll bis 2023 für einen kommerziellen Betrieb bereit sein. Auch Airbus ist mit Audi und dem Bundesland Bayern an der Entwicklung dran.

Auch die Autohersteller Volkswagen und Mercedes-Benz haben diesbezügliche Pläne angekündigt. Die Technik dazu hat man sich von den Drohnen abgeschaut.

Quelle (englisch)

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