Japan: 2030 bei 20 Prozent

Die japanische Regierung hat sich vorgenommen, bis 2030 rund 20 Prozent der Fahrzeuge autonom fahren zu lassen.

Die Regierung in Japan möchte mit der Industrie 4.0 die Wirtschaft aus der Deflation holen und hat bereits letztes Jahr eine Agenda angekündigt. Außerdem nutzt man verfügbares Bildmaterial, um die Landschaft und die Städte zu kartographieren.

Bosch testet in Japan

Bosch testet in Japan

Mit dem heutigen Treffen des Komitee für die Industrie und der Regierung will man Unterstützung für die gesetzlichen Rahmenbedingungen finden, womit man Markt für Autonomes Fahren fördern will. Der Plan sieht vor, dass bis 2020 das Autonome Fahren in einigen Regionen des Landes erlaubt wird und bis 2030 soll der Anteil Autonomer Fahrzeuge auf 20 Prozent steigen.

Die Regierung will damit nicht nur die Wirtschaft ankurbeln, sondern auch die Verkehrssicherheit erhöhen. Derart plant man die Verletzung durch Unfälle im Verkehr um 90 Prozent zu reduzieren und die Mobilität von behinderten und älteren Menschen zu erhöhen. Vor allem in ländlichen Gegenden soll das der Fall sein, wobei sich hierfür schon ein Unternehmen gefunden hat.

Im April wird das Komitee einen abschließen Bericht mit Empfehlungen vorlegen, inklusive eines Sicherheitskonzepts für das Testen Autonomer Lkws auf der Autobahn. Bis dahin erfolgen weitere Beratungen mit dem Verkehrsministerium.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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