J. D. Power und die Mobilitätsveränderungen durch Corona

J. D. Power über die Pendelgewohnheiten und das Autonome Fahren in den USA unter Corona.

Das Beratungsunternehmen J. D. Power erhebt regelmäßig Umfragen zum autonomen Fahren und zur Mobilität. Die aktuelle Umfrage ging den Pendelgewohnheiten und den veränderten Ansichten bezüglich des autonomen Fahrens nach.

Autonomous Driving

Im Ergebnis konstatiert die Studie, dass die Menschen weniger Kilometer zurücklegen, aber die Einstellung gegenüber der E-Mobilität und dem autonomen Fahren hat sich nicht grundlegend geändert. Die Investitionen der Hersteller treffe also auf kein substanzielles Interesse.

Der Mobility Confidence Index rutschte in den USA bezüglich des autonomen Fahrens von 35 Punkte auf 34 Punkte ab. In Kanada blieb er stabil bei 36 Punkten. Die skeptische Zurückhaltung liege an den geringen Erfahrungsmöglichkeiten mit der Technik, so die Studienmachenden.

38 Prozent der Branchenexpertisen zeugten von einer verschlechterten Aussicht, was auf die Pandemie zurückzuführen sei. Die Entwicklung sei verzögert worden, da man sich nun vor allem auf die E-Mobilität konzentriere. Nur 14 Prozent der Autofahrenden in den USA und 13 Prozent in Kanada würden sich in einem autonomen Auto wohl fühlen. Diejenigen, die den ÖPNV nutzen, würden zu 22 Prozent in den USA und 26 Prozent in Kanada ein autonomes Gefährt nutzen. Diese Werte sind ebenfalls gefallen.

Die Fachkräfte der Branche sagen zu 31 Prozent, dass mangelndes Vertrauen die größte Hürde für die Einführung der Technik sei. Bedenken äußerten die Befragten bezüglich der technischen Fehler (68 Prozent USA und 73 Prozent Kanada) und Hackingangriffe (56 Prozent USA und 58 Prozent Kanada).

Die umgeänderten Einstellungen zeigten auch eine Offenheit gegenüber der Technik bei Jüngeren.

Forschung, News

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