Intel und Simacan für das Konvoi-Fahren

Die beiden Unternehmen Intel und Simacan wollen sogenannte “digitale Korridore” für das Konvoi-Prinzip etablieren.

Der Lieferservice Simacan und der IT-Spezialist Intel fokussieren das Konvoi-Prinzip für den Transport über die Autobahn. Derart sollen digitale Korridore geschaffen werden.

Daimler Konvoi

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Konkret hat man dabei vor, den sogenannten “Tulip Corridor” zu vernetzen. Dieser führt von den Nordseeschifffahrtshäfen zum Ruhrgebiet. Auf der Strecke zwischen diesen Punkten wird jährlich bis zu 675 Millionen Tonnen Fracht befördert. Das beansprucht sowohl die Umwelt als auch die Straßen.

Das Konvoi-Prinzip erlaubt eine Einsparung von Treibstoff, da man so eng auffährt, um den Windschatten des voranfahrenden Wagens auszunutzen. Dabei sitzen aber nicht nur Menschen hinter dem Steuer, sondern vor allem Computer. Denn diese haben eine bessere Reaktionszeit, als die Menschen. Dafür braucht es jedoch auch eine permanente Kommunikation.

Diese Kommunikation beinhaltet die Verkehrslage sowie die Fahrzeugkonditionen. Außerdem wird darüber die Route “besprochen”. Zudem werden die Daten für eine Analyse herangezogen. Für die rechnerische Umsetzung greift der Transportdienstleister Simacan auf die cloudbasierte Lösung von Intel zurück: die Xeon Scalable Prozessoren. Diese sollen die anfallenden Daten in Echtzeit analysieren helfen.

Dieses Konvoi-Fahren auf der Strecke hat man inzwischen erprobt. Die Ergebnisse zeigen die Vorteile dieser Herangehensweise auf. Man hat Einsparungen von bis zu 17 Prozent erhalten und pro Lkw rund 6.000 Liter Diesel weniger verbraucht. Daher will man die Testreihe fortsetzen.

Von kommendem Jahr an bis 2023 sollen auf verschiedenen Ebenen entlang des Tulip Corridor weitere Testfahrten durchgeführt werden. Bis 2020 sollen dann 100 Konvoi-Züge den Tulip Corridor durchqueren.

Mitteilung Intel

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