Innenraumerfassungsplattform von Aptiv

Schon auf der CES in Las Vegas stellte Aptiv seine Innenraumerfassungsplattform “Driver State Sensing” vor.

Die Innenraumerfassungsplattform von Aptiv, Driver State Sensing, verfügt über die neueste Generation von Kameras und Radarsystemen, die nach innen gerichtet sind. Diese Entwicklung ist vor dem Hintergrund der Zulassung von Level-3-Fahrzeugen von Bedeutung, die noch dieses Jahr auf die Straßen einzelner Staaten kommen könnten.

Die Plattform erlaubt es, die Körperpositionierung, Gesten und Augenbewegungen der ersten Reihe im Auto zu erkennen und entsprechende Reaktionen einzuleiten. Je nach Anwendung hilft es die Bequemlichkeit zu steigern, vor Gefahren wie Müdigkeit zu warnen oder die Übergabe vom autonomen Modus zu bewerkstelligen.

Des Weiteren wirbt das Unternehmen mit der Aptiv Child Presence Detection. Mittels verschiedener Erkennungssystemen wird erkannt, ob ein Kind versehentlich im Auto verblieben ist. Darüber wird man informiert oder es werden geeignete Maßnahmen eingeleitet.

Dabei arbeitet man vor allem mit einem Radarsystem, dessen Daten von einer Künstlichen Intelligenz ausgewertet werden. Dass man sich auf Radar verlässt, hängt damit zusammen, dass man damit den Herzschlag und die Atmung selbst durch dicke Decken und Hindernisse erfassen kann.

Weitere Features der Innenraumerfassungsplattform ist die intelligente Beleuchtung, wobei es auch um die selektive Beleuchtung einzelner Bereiche oder des Bodens, wenn man dort etwas suchen will, geht. Des Weiteren gibt es die Point-to-Search-Funktion, wenn man auf etwas zeigt, erkennt die KI das und liefert dazu Informationen – auch außerhalb des Fahrzeugs. Es warnt vor einer falschen Position, die bei einem Unfall schlimme Folgen hätte und überprüft beispielsweise, ob man angeschnallt ist.

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