Infineon und TTTech für Hoch- und Vollautonomie

Die beiden Tech-Unternehmen, Infineon und TTTech, arbeiten für die Weiterentwicklung des Autonomen Fahrens zusammen.

Schon seit drei Jahren kooperieren die beiden Firmen Infineon und TTTech. Infineon entwickelt Halbleitertechnologien und TTTech widmet sich vor allem der Cybersicherheit. Gemeinsam haben die beiden Firmen die zweite Generation ihrer Sicherheitslösung für dieses Segment vermarktet. Es kombiniert den Chip AURIX TC397XM von Infineon mit der Sicherheitsplattform MotionWise von TTTech.

aurix_tc399-infineon

Es dient der Sicherheit beim Autonomen Fahren von Level 2 bis zu Level 5 – wobei man eigentlich erst ab Level 5 vom Autonomen Fahren sprechen kann. Die Vorteile der gemeinsamen Arbeit, so die Pressemitteilung von Infineon, sind eine kürzere Markteinführung, verbesserte Software-Integration und -Überprüfungen, sowie die Senkung der Kosten.

Das Konzept der ersten Generation findet bereits bei Audi Anwendungen und stellt das Herzstück des zFAS dar. Auf dessen Grundlage hat Audi den A8 entwickelt, das erste Serienauto, das über Level 3 verfügt und bereits 2018 auf den Markt kommen sollte. Die zweite Generation kann aber deutlich mehr und ist, nach Eigenaussage, für das Autonome Fahren bis zur Stufe 5 geeignet.

Die Sicherheit entspricht dem ASIL-D-Zertifikat, was dessen höchsten Sicherheitsgrad darstellt. Das impliziert auch die Rechenkapazität gemäß ISO 26262. MotionWise unterstützt die Fail-Operational-Performance, die Interferenzfreiheit und das Safety-by-Design Konzept. Dabei wird aus Sicherheitsgründen jede Anwendung einzeln und von anderen getrennt durchgeführt.

Die zweite Generation dieser Entwicklung hat bereits einige Abnehmer gefunden, welche ab diesem Jahr mit ihren Fahrzeugen in die Produktion gehen. Es wurde aber nicht mitgeteilt, wer diese Abnehmer sind.

Comments are closed.