Indien: Frequenzen für Radarsensorik

Die Autoindustrie in Indien will einige Frequenzen für die Radarsensorik im Auto reservieren.

Die Autoindustrie, allen voran Mercedes-Benz und Subaru, haben bei der Regierung um die Zuweisung von Radarfrequenzen erbeten. Diese sind bisher nicht für die Automobiltechnik zugeordnet, was zu Störungen bei der Funktion des Radars im Auto führen könnte.

Die Autoindustrie braucht die Frequenzen zur Einführung neuer Fahrassistenzsysteme, die nicht selten auf Radarsensorik basieren. Dazu gehören beispielsweise die Abstandshalter, der Tote-Winkel- oder moderne Stauassistenten. Subaru will eine Autonome Notbremse in seine Modelle einführen, was in Indien problematisch sei. Gerade erst hat man dafür die fünf Sterne beim Euro NCAP Crashtest bekommen. Die fragliche Frequenz befindet sich im Bereich von 76-77GHz.

Bisher hält die Frequenzpolitik Indiens internationale Investierende ab. So hat auch Mercedes-Benz seine neue S-Klasse nicht einführen können, da hier Radar verbaut ist.  Bisher sei es nur möglich eine befristete Erlaubnis zu erhalten.

Diese Technik ob der Sensorik, so die Hersteller, kann die Verkehrsunfälle und -toten reduzieren.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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