IIHS veröffentlicht neue Richtlinien für autonome Notbremsen

Verkehr bei Nacht
Verkehr bei Nacht

Die IIHS (Insurance Institute for Highway Safety) hat neue Richtlinien für die autonome Notbremse (AEB) herausgegeben.

Die autonome Notbremse reagiert, wenn der Mensch es versäumt zu reagieren. Sie bremst in Notsituationen. Das System, so die IIHS, ist in den USA in rund 90 Prozent der Fahrzeuge integriert. Das Fahrassistenzsystem reduziert die Unfallwahrscheinlichkeit mit einer zu Fuß gehenden Person um etwa ein Drittel.

Verkehr bei Nacht

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Doch das gilt nur für gut ausgeleuchtete Straßen oder tagsüber. Auf dunklen Straßen in der Nacht sieht die Welt der Sensoren anders aus. Das leitete man aus den Unfallstatistiken ab, wonach der Unterschied zur Unfallvermeidung mit der Helligkeit zu tun hatten.

Daher wird die IIHS entsprechende Tests zur Fähigkeit der AEB-Systeme in der Nacht veröffentlichen. Es wird zu einem Kriterium für die Auszeichnung Top Safety Pick und Top Safety Pick+ 2023.

Gut schnitten die Modelle Toyota C-HR und der Ford Bronco Sport ab, denn sie verwendeten einen Mix aus Kameras und Radar. Jedoch gab es auch Fahrzeuge, die trotz der Sensorkombination schlecht abschnitten. Der geringste Unterschied bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen machte das Radarsystem von VW. Keines der getesteten Systeme bediente sich der Infrarotsensoren.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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