IIHS: Bewertungskriterien für die Teilautonomie

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Das IIHS veröffentlichte neue Bewertungskriterien für die Teilautonomie beim Fahren.

Das Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) gibt regelmäßig Forschungsergebnisse zum autonomen Fahren ab. Nun veröffentlichte das Institut ein Bewertungsprogramm für Fahrzeuge mit einer Teilautomatisierung. Darin sind Sicherheitsmaßnahmen gelistet, die den Fahrenden helfen und sie aufklären. Das soll auch dazu beitragen, die Systeme zu entlarven.

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Derart soll das System von Tesla “FSD” auch auf das verweisen, was es wirklich kann. Derzeit wird jedoch die Botschaft vermittelt, dass diese Systeme mehr leisten können, als es der Fall ist. Die Bewertungskriterien sind: gut, akzeptabel, geringfügig oder mangelhaft. Ein Prädikat gut erhält das Fahrzeug, wenn überwacht wird, dass die Fahrenden ihre Hände am Lenkrad haben und auf die Straße konzentriert sind. Zudem muss der Spurwechsel manuell initiiert werden. Sollte der Mensch am Steuer nicht auf Warnungen reagieren, muss das Auto langsamer werden oder stoppen.

Die IIHS kritisiert dabei, dass es Firmen gibt, die eine Teilautonomie zulassen, auch wenn die Personen nicht angeschnallt sind. Auch wenn man die Menschen nicht zwingen kann, sich auf den Verkehr zu konzentrieren, so muss doch eine schnelle Rückgabe der Kontrolle möglich sein.

Diese Maßnahmen betrachtet das IIHS angesichts des Tesla-Unfalls 2018 als notwendig, als der Fahrer ein Spiel auf dem Handy spielte, während der Autopilot aktiviert war.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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