IBM-Studie: Marken werden unwichtig

Eine neue IBM-Studie zur Zukunft des Autos, sieht keine Zukunft für Automarken.

Eine weitere Studie sticht tief in das selbstbewusste Fleisch der Automarken. Schon die Bitkom-Studie, die jüngst erschien, verweist in diese Richtung: Marken werden zunehmend uninteressant. Die nun erschienene Studie des Chipherstellers IBM konstatiert: Im Jahr 2030 spielen Automarken keine Rolle mehr.

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Das gaben 48 Prozent der Menschen über die erwähnte Zeit an. Das habe auch damit zu tun, dass man Fahrzeuge künftig teilt. Der Fokus der Menschen richtet sich dabei auf die Kosten und den Komfort. Dabei könnten Marken auch für Komfort stehen, wie man einwenden muss. Die Fahrzeuge und die Fahrdienste müssen vor allem dann zur Verfügung stehen, wann und wo man sie braucht.

Die Studie mit dem Titel “Automotive 2030: Racing toward a digital future” befragte die 1.500 Führungskräfte aus der Automobilindustrie nach ihren Vorstellungen. Des Weiteren interviewte man 11.500 Konsumierende nach ihrer Meinung.

Derzeit ist für 69 Prozent der Führungskräfte der Autoindustrie die Marke noch von Bedeutung und ein Verkaufsargument. Das sehen 46 Prozent auch für das Jahr 2030. Die Vernetzung und Sprachbedienung steigert das Ansehen einer Marke. Darin könnte eine Chance für die Marken bestehen. Dafür muss man die Digitalisierung umarmen, die Arbeitsweise ändern und die Belegschaft schulen.

Die Software und die Digitalisierung werden immer mehr Raum einnehmen und die Hersteller müssen sich darauf einrichten, so die Aussage von Ben Stanley, Global Automotive Research Lead – Institute for Business Value bei IBM. Das sei für die Firmen überlebenswichtig. Für 83 Prozent der Führungskräfte sehen sich in der Pflicht, Big Data mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Daraus können sich neue Geschäftsmodelle entwickeln und man kann eine effizientere Unternehmensführung ableiten. Nur 18 Prozent arbeiten bereits heute damit.

Quelle

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