IAA: Mercedes-Benz & Lkw-Assistenten

Der Daimlerkonzern ist auf der IAA Nutzfahrzeuge mit seinen Vorstellungen der Automatisierung des Nutzfahrzeugverkehrs vertreten.

Neben dem bereits bekannten Vision Van und dem CityPilot Bus zeigt Mercedes-Benz auf der IAA Nutzfahrzeuge dieses Jahr neue Features für Busse und Lkws.

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Für die Mercedes-Benz Lkws hat man sich neue Assistenzsysteme einfallen lassen. So hat man den Autonomen Notbremsassistenten derart verbessert, dass man stehende und dynamische Objekte erkennen kann. Also Passanten und beispielsweise das Stauende. Der Active Brake Assist ist damit in der vierten Version angekommen. Das System bremst auch, wenn der Mensch es nicht tut. Erkennt das System Passanten, so hupt der Lkw automatisch, wenn er das Bremsmanöver einleitet.

Der ABA 4 erkennt darüberhinaus teilweise verdeckte Personen, selbst beim Abbiegen – was den Toten Winkel eliminiert. Die Personen werden bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h mittels neuester Radarsensorik erkannt. Ab Dezember diesen Jahres wird der ABA 4 auf den Markt kommen.

Da gerade das Abbiegen im Stadtverkehr für Lkws unübersichtlich ist und damit Passanten oder Radfahrende gefährdet werden, hat man den Abbiege-Assistent mit Personen­erkennung entwickelt. Ergibt sich im Toten Winkel eine Gefahr, so wird die Person hinter dem Steuer visuell darauf hingewiesen. Das HMI ist intuitiv angelegt, so dass die Säule blinkt, auf der die Gefahr ist.

Droht ein Unfall, so erfolgt neben dem visuellen Reiz ein Alarmton und die Farbe ändert sich. Dabei ist es egal, ob es eine Ampel oder ein Passant ist. Die sogenannte Schleppkurvenwarnung bleibt bis 36 km/h aktiviert. Auch dieses System basiert auf Radarsensorik, dessen Position die Überwachung von Anhängern einschließt. Es soll ebenfalls im Dezember auf den Markt kommen.

Außerdem hat Mercedes-Benz auf der IAA einen eTruck vorgestellt, welcher ebenfalls über neue Systeme verfügt. Das Vorausschauende Fahren wird mit dem Stromverbrauch, dem Antrieb und dem Telematikdienst FleetBoard verbunden. Dies soll die Reichweite dieser Fahrzeuge erhöhen. Je nach Bedarf gibt es verschiedene Fahrmodi: Auto, Agile und Eco.

Pressemitteilung

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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