Hyundai Mobis: Investitionen und Kooperationen

Hyundai Mobis plant weitere Investitionen und Kooperationen für den Weg in die neue Mobilität.

Das zu Hyundai gehörende Zulieferunternehmen Hyundai Mobis will sich verstärkt auf das Autonome Fahren, die Vernetzung und der Elektromobilität konzentrieren. Daher will man noch in diesem Jahr Hochleistungssensoren entwickeln, die für das Autonome Fahren angedacht sind.

R-AEB.

R-AEB. Quelle: Hyundai Mobis

Dabei war man bisher nicht untätig. Man hat einen Kurstreckenradar entwickelt, der 2018 im Kollisionsschutzssystem den Toten Winkel ausgeleuchtet hat, und man hat eine Reihe von Langstreckenradarsystemen gebaut, die das Umfeld des Autos erkennen.

Zudem hat man in diesem Jahr den Beschluss gefasst, viel Geld in die Hand zu nehmen. Für die Forschung am Autonomen Fahren ist man mit bis zu vier Billionen Won (30 Milliarden Euro) dabei. Für die Forschung am Lidarsensor hat man 45 Millionen Euro (60 Milliarden Won) investiert. Für die Sensorentwicklung ist man eine Kooperation Velodyne und eine mit StradVision eingegangen.

Auch in puncto Vernetzung will man vorankommen und kooperiert dafür mit Yandex, was schon der Mutterkonzern für die Etablierung von Robotertaxis vorgemacht hat. Auch bei dem Joint Venture von Hyundai und Aptiv ist Mobis mit einem Investment dabei. (koreaherald)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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