Hyundai & Kia investieren in Arrival

Hyundai und Kia kooperation Arrival
Hyundai und Kia kooperation Arrival. Quelle: Kia

Der südkoreanische Hersteller von Hyundai- und Kia-Modellen steckt 110 Millionen US-Dollar in das Startup Arrival.

Arrival ist ein britisches Startup, das Elektro-Lieferfahrzeuge auf den Markt bringen will. Es wurde 2015 gegründet und hat seinen Sitz in London. Die Fahrzeuge in Kastenform sollen im Lieferverkehr eingesetzt werden. Es verfügt über eine Reicheweite von fast 500 Kilometern und wird schrittweise automatisiert. Das eingesetzte Betriebssystem wird von QNX sein.

Hyundai und Kia kooperation Arrival

Hyundai und Kia kooperation Arrival. Quelle: Kia

Zusammen mit dem südkoreanischen Hersteller Hyundai und dem Schwesterunternehmen Kia will man neue Fahrzeugmodelle entwerfen und auf den Markt bringen. Die modular aufgebauten Fahrzeuge verfügen über einen Unterbau, das sogenannte Skateboard, wo Motor, Batterien und Fahrwerkskomponenten untergebracht sind.

Das Konzept des Skateboards ist nicht neu. Auch die Ideenschmiede Rinspeed aus der Schweiz verfolgt diesen Ansatz mit Snap. Des Weiteren setzt das von Amazon unterstützt Startup Rivian darauf.

Der südkoreanische Konzern wird knapp 100 Millionen Euro, also 110 Millionen US-Dollar, in das Startup investieren. Tests mit den Arrival-Fahrzeugen soll mit den Unternehmen Royal Mail, DHL und UPS erfolgen.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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