Homeoffice und das Autonome Fahren?

Die Corona-Krise und das Homeoffice vor dem Hintergrund des Autonomen Fahrens? Kommentar.

Das Coronavirus hat die Welt fest im Griff und wir alle spüren die Auswirkungen dieser Pandemie. Einige profitieren davon. In China hat die Firma Neolix durch das Coronavirus einen Aufschwung erfahren. Das Kontaktverbot führte dazu, dass viele die automatisierten Lieferfahrzeuge von Neolix nutzen wollen.

Homeoffice im VW Sharan

Homeoffice im VW Sharan. Quelle: VW

Durch das Kontaktverbot arbeiten viele Menschen von Zuhause aus und einige prognostizieren, dass dies künftig öfter der Fall sein wird. Einige haben Zuhause ein eigenes Büro, andere nicht. Das Autonome Fahren, so die Interpretation einiger Hersteller, wird auch hier eine Lösung anbieten können.

Durch die Erfahrung der Pandemie, so einige Expertisen, werde sich das Verhalten der Menschen nachhaltig verändern, denn der Blick auf die Dinge ändert sich. Ändert sich auch der Blick auf das Auto? Das Homeoffice im Auto? Auch nach der Krise wird das Auto als Zufluchtsort verstärkt in den Fokus rücken.

Das Auto von Morgen, wenn es dann von selbst fährt, wird auch zu einem rollenden Büro oder Wohnzimmer, je nach Bedarf. Die Menschen werden nicht mehr fahren müssen und so wird sich der Innenraum des Fahrzeugs wandeln. Die Konfiguration der Sitze, die Nutzung der Windschutzscheiben als Displays, Stromzugang, die Bequemlichkeit und natürlich der Empfang von Internet und Mobilfunk – all das wird sich durch das Autonome Fahren einstellen.

Der Hersteller Volkswagen wirbt schon jetzt damit, dass sein Modell Sharan mit 4,85 Meter Länge über viel Platz und einstellbare Sitzvariationen verfügt. Das Homeoffice im Auto wird also schon beworben: als Standort des Büros an einem ruhigen Platz mit guter Aussicht.

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