HERE warnt vor akuten Gefahren

HERE stellt Live Sense SDK mit integrierter Künstlicher Intelligenz vor, das aus Kamerageräten einen Sensor macht.

Der Kartendienstleister HERE hat eine neue Software vorgestellt, mit der Geräte zu Sensoren gewandelt werden. Dafür benötigt man nicht mal eine Internetverbindung.

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Mit dem HERE Live Sense SDK stellt man eine Softwareumgebung her, mit der man die Fahrenden vor Gefahren warnen kann. Seien es Baustellen, Schlaglöcher oder Änderungen der Verkehrslage. Die Daten werden in keine Cloud geladen und daher braucht man auch keine Verbindung mit dem Internet. Die Daten werden von einer Künstlichen Intelligenz gleich ausgewertet.

So macht Live Sense SDK aus Geräten mit Kameras, wie beispielsweise Smartphones oder Dashcams, intelligente Sensoren. Die Kamerabilder werden von der KI erfasst und analysiert. Derart können Fahrzeuge, Fuß- oder Radverkehr erkannt werden. Auch Ampeln, Verkehrszeichen oder eben Gefahren können identifiziert werden.

Das System interpretiert die Fahrlage und kann Hinweise auf das Verkehrsgeschehen liefern. Der Vorgang erfolgt ohne Zeitverlust in Echtzeit. Es erkennt sogar Veränderungen im Streckenverlauf, da es die Daten mit dem Navigationssystem abgleicht. So können auch Geschwindigkeitsbegrenzungen angezeigt werden.

Das Nachrüstsystem ist vor allem für Fahrzeuge gedacht, die über keinerlei Warnsysteme verfügen. Auf diese Weise kann man die Sicherheit im Straßenverkehr steigern.

Die integrierte Künstliche Intelligenz ist in der Lage, die Objekte auf der Straße zu erkennen und zu identifizieren. Dazu gehören neben dem erwähnten Fuß- und Radverkehr auch Gefahren wie Straßensperrungen, Baustellen und andere unverzeichnete Straßenarbeiten.

Die Software ist für Hersteller, Fuhrparks, Car-Sharing und Fahrdienste sowie App-Entwickelnde gedacht. Die Beta-Version ist für Android verfügbar und wird auch bald für iOS-Geräte bereitgestellt werden.

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