HERE goes OTA

Der Kartendienstleister HERE bietet ab sofort eine sichere Over-The-Air Vernetzung.

Die Updates via Mobilfunk oder WLAN nennt man Over-the-Air, weil man ja kein Kabel braucht. Und diese Technik bietet HERE künftig für die Autohersteller an.

HERE in Berlin

HERE in Berlin

Bisher haben vor allem die Eigentümer, Audi, BMW und Mercedes-Benz, sowie Volvo die Vorteile der Technik genossen. Nun will HERE die OTA Lösung für alle Hersteller bereitstellen: HERE OTA Connect.

Der Vorteil von OTA ist, dass die Daten kabellos eingespielt werden, so spart man Zeit und Geld. Über OTA wird die Firmware aktualisiert oder es werden die Updates für das Kartenmaterial eingespielt. Dafür hat HERE die Daten abgesichert, die zwischen der Cloud und dem Fahrzeug ausgetauscht werden.

HERE OTA Connect basiert denn auf der Open-Source-Technologie Uptane und ist Anbieterunabhängig. Die Updates können weltweit eingespielt werden. Das OTA Verfahren ist künftig Teil der Suite von HERE, was es erlaubt auch Drohnen oder Roboter entsprechend zu aktualisieren. Künftig können auch automatisierte Fahrzeuge damit in höhere Level der Autonomie gehoben werden.

Uptane wird auch vom US Department of Homeland Security unterstützt und ist speziell für das Vernetzte und Autonome Fahren ausgelegt. HERE OTA Connect hat aber nicht nur Sicherheitsaspekte, es steigert auch die Übertragungsgeschwindigkeit und ist in der Menge skalierbar. Es wurde in Zusammenarbeit mit Advanced Telematic Systems (ATS) entwickelt.

International wird Uptane als das Sicherheitsprotokoll bei der kabellosen Übertragung gehandelt. Dementsprechend wird gerade in den USA, in Großbritannien und in Deutschland an einer entsprechenden Gesetzesvorlage gearbeitet. Auch die UN Gruppe (UN ECE WP29) will noch dieses Jahr eine Empfehlung dahingehend aussprechen.

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